Anzeichen und Symptome bei Drogenkonsum

Es gibt viele Anzeichen, sowohl körperliche als auch das Verhalten betreffende, die einen Drogenkonsum anzeigen. Jede Droge hat ihre eigenen spezifischen Manifestationen, aber es gibt ein paar generelle Anzeichen, dass jemand Drogen konsumiert:

  • Plötzlich verändertes Verhalten
  • Stimmungsschwankungen, gereizt und mürrisch und plötzlich wieder glücklich und strahlend
  • Zurückziehen vor Familienmitgliedern
  • Achtlos in Bezug auf Körperpflege
  • Kein Interesse mehr an Hobbys, Sport und anderen Lieblingsbeschäftigungen
  • Veränderte Schlafgewohnheiten: in der Nacht wach und schläft tagsüber
  • Rote oder glasige Augen
  • Verschnupfte oder laufende Nase

Im Folgenden werden Auswirkungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit häufig konsumierten Drogen stehen, sowie die Anzeichen und Symptome beim Konsum einer bestimmtem Droge:

Auswirkungen von Methamphetamin

„Aufgedreht“ – Schlaflosigkeit über Tage oder Wochen hinweg, völlige Appetitlosigkeit, extremer Gewichtsverlust, erweiterte Pupillen, aufgeregt, redselig, eingebildetes Gefühl von Kraft oder Energie, Paranoia, Depression, Verlust der Kontrolle, Nervosität, ungewöhnlich starkes Schwitzen, Zittern, Besorgtheit, Halluzinationen, Aggression, Gewalt, Schwindelgefühl, Stimmungsschwankungen, verschwommene Sicht, geistige Verwirrung, Unruhe.

Auswirkungen von Ecstasy

Veränderung im Hinblick auf geistige und körperliche Stimulation, veränderte Wahrnehmung von Geräuschen, Licht und Berührung. Stimulierte körperliche Energie mit vermindertem Appetit und Anstieg der Körpertemperatur. Zunahme der emotionalen und sinnlichen Reaktionen, Zusammenbeißen der Zähne, Muskelkrämpfe, Übelkeit, Schüttelfrost und Schwitzen. Der Körper kann überhitzen, was zu Todesfällen führen kann.

Auswirkungen von Kokain

Beeinträchtigtes Denken, verwirrt, besorgt, deprimiert, leicht aufgebracht, Panikattacken, Misstrauen, erweiterte Pupillen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, verminderter Sexualtrieb, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, sehr redselig, kratzt sich, Halluzinationen, Paranoia.

Auswirkungen von LSD (Acid)

Erweiterte Pupillen, Verfärbungen der Haut, Verlust der Koordination, irriges Gefühl von Kraft oder Energie, Euphorie, Verzerrung von Zeit und Raum, Halluzinationen, Verwirrung, Paranoia, Übelkeit, Erbrechen, Verlust der Kontrolle, Besorgtheit, Panik, Hilflosigkeit und selbstzerstörerisches Verhalten.

Auswirkungen von PCP

Manchmal gewalttätiges oder seltsames Verhalten (häufiges Auftreten von Selbstmord), Paranoia, Ängstlichkeit, Besorgtheit, Aggressionen, verschlossenes Verhalten, Hautrötungen, Schwitzen, Schwindelgefühl, völlige Empfindungslosigkeit und beeinträchtigte Wahrnehmungen.

Auswirkungen von Schnüffelstoffen

Kurzzeitiger Konsum: Euphorie, Kichern, Dummheit, Schwindelgefühl, gefolgt von Kopfschmerzen und Ohnmachtsanfällen oder Bewusstlosigkeit. Langfristiger Konsum: Gedächtnisverlust, emotional unstabil, Beeinträchtigung des logischen Denkvermögens, undeutliches Sprechen, ungeschickt, schwankender Gang, Flattern der Augenlider, Zittern, Gehörverlust, Verlust der Geruchswahrnehmung und eskalierende Phasen von Gehirnschwund. Manchmal sind diese ernsten Langzeitfolgen durch eine Entgiftung des Körpers und eine Ernährungstherapie reversibel; manchmal ist der Hirnschaden irreversibel oder nur teilweise reversibel.

Auswirkungen von Heroin

Chemisch erzwungene Euphorie, ein traumähnlicher Zustand wie beim Schlafen, wobei die Person minuten- oder stundenlang vor sich hindämmert. Bei Langzeitkonsumenten kann Heroin wie ein Aufputschmittel wirken, und so können sie einem normalen Tagesablauf nachgehen. Andere wiederum stellen vielleicht fest, dass sie völlig entkräftet und deshalb nicht imstande sind, irgendetwas zu tun.

Auswirkungen von Marihuana

Zwanghaftes Essen, blutunterlaufene und zusammengekniffene rote Augen (kann Probleme haben, sie offenzuhalten), trockener Mund, übertriebenes und unkontrolliertes Gelächter, Vergesslichkeit, kurzzeitiger Gedächtnisverlust, extreme Lethargie, verzögerte motorische Fähigkeiten, gelegentliche Paranoia, Halluzinationen, Faulheit, Motivationsmangel, Dummheit, kränklich süßer Geruch am Körper, an den Haaren und der Kleidung, starke Stimmungs- und Verhaltensschwankungen, wenn die Person „high“ ist.

Beruhigungsmittel (Tranquilizer und Barbiturate)

Verminderte Hemmungen, verlangsamte motorische Koordination, Lethargie, entspannte Muskeln, schwankender Gang, schlechtes Urteilsvermögen, langsame oder unsichere Reflexe, Desorientierung, undeutliches Sprechen.


Wenn Sie zusätzliche Hilfe brauchen, um zu entscheiden, ob jemand Drogen missbraucht, kontaktieren Sie einen Narconon Berater bei einem Zentrum in Ihrer Nähe. Er kann Ihnen helfen.